Spätes Glück, erschwerte Anreise

Bei der U.S. Open starten doppelt so viele Österreicher wie Deutsche, ein Altmeister gibt sein Comeback und ein College-Golfer spielt eine unwirkliche Rekordrunde.


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… Österreicher – und damit doppelt so viele wie Deutsche – stehen im Feld der U.S. Open in Pebble Beach. Nachdem sich PGA-Tour-Rookie Sepp Straka über eines der Qualifikations-Turniere sein Ticket für das dritte Major des Jahres gesichert hatte, erhielt Bernd Wiesberger als Ersatzspieler nachträglich grünes Licht für einen Start vom Veranstalter. „Ich habe gerade mit der USGA telefoniert, und es sieht danach aus, dass wir definitiv ein wenig Golf in Pebble Beach spielen werden“, schrieb Wiesberger auf Twitter. Die Vorbereitungen laufen allerdings noch nicht optimal. Der Österreicher musste seine Abreise aufgrund einer defekten Maschine um einen Tag verschieben. Aus deutscher Sicht ist Martin Kaymer startberechtigt.

3 …

… Qualifikationsränge für die Open Championship Ende Juli waren bei der Canadian Open zu vergeben. Einen davon sicherte sich Graeme McDowell. Für den Nordiren war das Ticket für das Major auf seinem Heimplatz in Royal Portrush definitiv eines der großen Ziele in dieser Spielzeit. „Die ganze Woche über haben mich die Leute daran erinnert, das Thema war omnipräsent. Ich bin sehr glücklich, gut genug gespielt zu haben, um mich zu qualifizieren“, erklärte der Nordire. In dieser Woche steht ein weiteres ganz besonderes Major-Turnier für McDowell auf dem Programm: die U.S. Open in Pebble Beach. McDowell gewann dort 2010. 

5 …

Major-Sieger stehen bis dato auf der Startliste der Irish Open im Lahinch Golf Club. Einer davon: der eben erwähnte Graeme McDowell, der das Turnier als Vorbereitung für die Open sieht. Auch Martin Kaymer, bis jetzt noch ohne Startberechtigung für das letzte Major des Golfjahres 2019 unterwegs, will in Irland angreifen. „Ich freue mich sehr auf Links-Golf in Irland, es ist ein spektakulärer Ort und dort sind einige der schönsten Plätze auf der Welt“, freut sich Kaymer.

57…

… Schläge benötigte College-Golfer Alex Ross am Wochenende beim Dogwood Invitational. Der 20-Jährige aus Atlanta brachte 13 Birdies und ein Eagle auf die Karte und stellte mit 15 unter Par einen neuen Rekord auf. Am Morgen beendete er seine erste Runde des Tages übrigens mit einer 73 (+1). Damit verbesserte er sich innerhalb weniger Stunden um 16 Schläge. Schon eine witzige Sportart, dieses Golf.

2000 …

… gewann Tiger Woods die U.S. Open in Pebble Beach mit rekordverdächtigen 15 Schlägen Vorsprung. An seiner Seite: Ein gewisser Steve Williams aus Neuseeland. Während Tiger in jüngerer Vergangenheit wieder für Furore gesorgt hatte, ist es um Williams ruhiger geworden. Seine Bilanz in den vergangenen Jahren: Ein paar Aushilfsaktivitäten bei Ryan Fox und Danielle Kang, aber kein festes Engagement. In dieser Woche reist Williams allerdings nach Pebble Beach, um Jason Day zu beraten. Ob es sich um eine einmalige Aktion oder ein längerfristiges Engagement handelt, bleibt zunächst ungewiss.

2019 …

… wird Charl Schwartzel aller Voraussicht nach nicht mehr bei einem Turnier der aktuellen PGA-Tour-Saison antreten. Den südafrikanische Major-Sieger plagen Probleme am Handgelenk. „Ich muss meinem Handgelenk Zeit geben, sich zu erholen. Es ist sehr frustrierend, aber ich habe noch eine lange Karriere vor mir“, erklärte Schwartzel, 34, auf Twitter. Bei seiner Rückkehr wird Schwartzel mit einer sogenannten Medical Exemption antreten.

Quelle: www.golftime.de

2019-06-11T13:51:23+00:00