Sebastian Heisele schlägt als Vierter der Gesamtwertung der Challenge Tour 2020 wieder auf der European Tour ab.


“Am Ende kackt die Ente.” Die saloppe Redewendung beschreibt die Saison von Sebastian Heisele wie keine andere. Bis Mitte September war dem hochgewachsenen Deutschen kaum etwas auf der Challenge Tour gelungen. Gerade einmal zwei Top-15-Platzierungen standen als Bestleistung auf seinem Konto. Dann kam die Open de Bretagne und der überraschende Sieg von Heisele.
“Das ist ein großer Vertrauensschub für mich. Ich bin mir nicht ganz sicher, was das für die Rangliste bedeutet, aber es wird die Dinge in Zukunft sicherlich viel einfacher machen”, hatte der Deutsche nach seinem Titelgewinn in Frankreich gesagt. “Das sollte jetzt bedeuten, dass ich in China und beim Grand Final dabei bin, also freue ich mich darauf, was der Rest der Saison bringen wird.”
Der Rest der Saison hielt Heisele mit zwei weiteren Top-5-Platzierungen bei der Hopps Open de Provence sowie der Hainan Open Ende Oktober in den so wichtigen Top 15 der Jahreswertung Road to Oman. Sie bedeutet die Tourkarte für die European Tour (Kategorie 14), welche der Deutsche bereits 2017 und 2018 inne hatte. Für 2019 war ihm der Erhalt der Erstklassigkeit nicht geglückt und über lange Zeit in 2020 sah es nicht nach einem Wiederaufstieg aus.
Doch vor dem Challenge Tour Grand Final war Heisele so gut wie sicher unter den Auserwählten und beendete seine Saison auf der Challenge Tour mit einer absoluten Top-Leistung. Bis kurz vor Schluß spielte der Deutsche um den Sieg mit, landete mit einer 73 (+1) am Sonntag aber nur auf dem geteilten zweiten Platz.
In der Gesamtwertung der Challenge Tour 2020 bedeutet die Top-Platzierung beim Finale allerdings eine Verbesserung bis auf den vierten Rang auf der Road to Mallorca. Und damit der Wiederaufstieg auf die European Tour für Sebastian Heisele.

Quelle: www.golftime.de