Mit dem Acht-Griff-Drill verbessert man schnell und effektiv die Distanzkontrolle aus zwei bis sieben Metern. Die Übung eignet sich auch zur Integration ins Mannschaftstraining.


Gute Ergebnisse auf den Grüns werden vor allem durch eine solide Distanzkontrolle aus mittleren Entfernungen erzielt. Aus mehr als sieben Metern kann sich schon Mal der ein oder andere Drei-Putt dazwischen mogeln und innerhalb von zwei Metern geht es nur noch ums Lochen oder nicht.
Dazwischen können Putts schon Mal fallen, aber vor allem dürfen hier keine Drei-Putts entstehen, will man einen guten Score ins Clubhaus bringen. Dementsprechend wichtig ist es, dass man sich aus den mittleren Entfernungen, sollte der Ball nicht gefallen sein, nur noch einen einfachen Rückputt lässt.
„Die beste Übung für die Distanzkontrolle aus zwei bis sieben Metern ist der Acht-Griff-Drill”, sagt Kurt Schönwald. Das Beste an der Übung: Man braucht lediglich acht Bälle und ein Loch – oder ein anderes Ziel auf dem Übungsgrün.
Der Acht-Griff-Drill
Acht Bälle werden in beliebiger und variierender Entfernung rund um ein Loch auf dem Übungsgrün gelegt. Die Entfernung der Bälle zum Loch sollte zwischen zwei und sieben Metern betragen.

  1. Mit einer vollständigen Pre-Shot-Routine wird jeder Ball gespielt.
  2. Ist der Ball nicht gefallen, wird mit dem Puttergriff die Entfernung zum Loch gemessen. ACHTUNG! Es zählen nur ganze Griffe.
  3. Nachdem alle acht Bälle gespielt wurden, werden die Entfernung in Puttergriffen addiert.
Die Übung heißt Acht-Griff-Drill, weil es das Ziel sein sollte, alle Putts mit weniger als acht Puttergriffen abzuschließen. Die Übung kann weiter variiert werden, indem beispielsweise bei zu kurz gelassenen Putts die Entfernung in Puttergriffen doppelt gewertet wird.

Quelle: www.golftime.de