Mit der zweiten Modellreihe der P∙790 Eisen will TaylorMade an die Erfolge aus 2017 anknüpfen und bleibt dem ursprünglichen Design treu.


Zwei Jahre nach dem großen Erfolg der P∙790 Eisen stellt TaylorMade die zweite Generation der meistverkauften Eisen der Firmengeschichte vor und verpasst den neuen Modellen ein Facelift. Außerdem drehen die Entwickler weiter an den Stellschrauben, um gerade Golfern mit mittlerer Spielstärke noch bessere Ergebnisse zu bieten.

Auf einen Blick:

  • PREIS € 1.399,- (Stahlschaft), € 1.679,- (Grafitschaft)
  • für Links- und Rechtshänder
  • in Lofts von 19 Grad (#3) bis 50 Grad (AW)
  • Standard-Schäfte: True Temper Dynamic Gold 105 VSS (Stahl), UST Mamiya Recoil 760/780 (Grafit)
  • weitere Schäfte aus dem Custom-Programm von TaylorMade verfügbar

Der Weg:

Den Verantwortlichen bei TaylorMade war es wichtig, das ursprüngliche Erscheinungsbild – die DNA – der P∙790 beizubehalten und die erfolgreichen Faktoren, darunter der hohle Schlägerkopf mit Speed Foam und tiefem Schwerpunkt, lediglich zu verfeinern. Das Ergebnis soll ein geschmiedetes Eisen sein, das gesteigerte Längen bei gleichbleibender Kontrolle über den Ballflug liefert.
Die zweite Generation der P∙790-Eisen verfügt über eine um sieben Prozent dünnere Schlagfläche, was in insgesamt höheren Ballgeschwindigkeiten resultieren soll. Dabei soll auch die überarbeitete Progressive Inverted Cone Technologie (PICT) helfen. In den langen Eisen ist die Schlagflächendicke zu den typischen Fehlschlagmustern hin überarbeitet worden und soll dadurch die rechte Seite besser aus dem Spiel nehmen.
Außerdem wurden 15 Prozent mehr Wolfram (engl. Tungsten) als im Original P∙790 verwendet, was einen tieferen Schwerpunkt erzeugt. Dadurch startet der Ball in einem steileren Winkel; auch bei dünn getroffenen Schlägen. Außerdem erhöht ein tiefer Schwerpunkt die Fehlerverzeihung auf dem gesamten Schlägerblatt.

Unser Fazit:

Warum sollte man an einem Produkt viel verändern, wenn es sowohl bei den Amateuren als auch bei den Profis gleichermaßen gut ankommt? Genau das hat sich TaylorMade mit der zweiten Generation der P∙790 Eisen gedacht und nur an einigen Details gefeilt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist deutlich cleaner als die erste Generation.
An der Performance der Schläger hat sich nichts verändert. Die Eisen produzieren einen hohen und kraftvollen Ballflug und verzeihen auch Treffer außerhalb der Schlägerblattmitte. Die Veränderungen an den inneren Werten der Eisen haben aber eine Auswirkung auf den Klang, der sich deutlich von dem seiner Vorgänger unterscheidet. Gerade Fehlschläge werden von einem hohen und hohlen Klang begleitet.
Feinheiten wie die neue Position der Speed Foam-Schraube in dem abgesetzten Bereich des Schlägerkopfs und die Reduzierung des TaylorMade-Logos auf das Nötigste sorgen für ein rundum stimmiges Erscheinungsbild der Eisen. Einzig die polierte Unterseite der Eisen wird wohl nur im Laden gut aussehen und nach den ersten Schlägen seinen Schein verlieren.
Die geschmiedeten Distanz-Eisen P∙790 von TaylorMade sind vor allem Bogey-Golfern zu empfehlen, die ihr Spiel auf die nächste Stufe heben wollen. Aber auch Single-Handicapper können gerade von den spielerleichternden Eigenschaften in den langen Eisen profitieren, wenn sie passend in den bestehenden Satz integriert werden.
Neben den Eisensatz von Eisen 3 bis Gap Wedge (AW) hat TaylorMade auch das gerade bei den Profis beliebte UDI (Ultimate Driving Iron) überarbeitet und bringt das Utility-Eisen parallel zur zweiten Generation der P∙790 mit einem Loft von 17 Grad (#2) heraus. Mit den gleichen Veränderungen bei Aufbau und Design soll das P∙790 UDI (PREIS € 249,-) gerade besseren Spielern eine Alternative zum Holz 5 und Hybrid liefern.

Quelle: www.golftime.de