Nach einer Woche Turnierpause, tritt Bernd Wiesberger bei den 120. US Open, dem zweiten Major der Saison, an. Der Winged Foot Golf Club wurde während der Vorbereitungstage von zahlreichen Spielern als enorme Herausforderung bezeichnet.


Die in der Nähe von New York liegende Anlage war in der Vergangenheit bereits 5 Mal Austragungsort einer US Open. Bei der letzten Auflage im Jahr 2006 (Sieger Geoff Ogilvy mit einem Siegerscore von 5 über Par) gab es an insgesamt 4 Turniertagen im gesamten Teilnehmerfeld nur 12 unter-Par-Runden.

Der Kurs wird als Par 70 mit knapp 7.000 Metern Länge gespielt. Nicht nur die Länge, sondern besonders die engen Spielbahnen stellen bei hohen Roughs eine große Herausforderung dar. „Die Fairways sind extrem eng und das Rough verzeiht keine Fehler – oft sieht man den Ball kaum, obwohl man direkt daneben steht. Dazu kommt noch, dass die Greens sehr onduliert sind und es dadurch nur kleine Landeflächen gibt“, beschreibt Österreichs Nummer 1 die Platzcharakteristik vor Ort.

Vorbereitungen ideal gelaufen

Die finale Vorbereitung auf das Major erfolgte zu Hause in Bad Tatzmannsdorf mit Technikcoach Philippe DeBusschere bei perfekten äußeren Bedingungen. Nach den Erkenntnissen beim letzten Antreten in Vakderame (Spanien), wurde der Focus auf die Präzision der langen Schläge gelegt.

„Diese Woche wird wirklich jeder Bereich des Spiels aufs Härteste getestet. Ich bin überzeugt, das Turnier in Spanien – mit ähnlich schwierigen Bedingungen – und die darauf folgenden Sessions mit Phil waren eine optimale Vorbereitung für den Winged Foot Golf Club“, äußert sich Wiesberger optimistisch vor Beginn des Turniers.

Ergänzend dazu wurde noch intensiv Schlägermaterial getestet, nachdem Ausstatter Titleist neue Produkte vorgestellt hatte.

Am Sonntag erfolgte die Anreise nach New York via Direktflug. Zur optimalen Vorbereitung auf den wichtigen Event wurde das Team vor Ort um Performance Coach Stuart Morgan erweitert. „Winged Foot ist mit Sicherheit eine der schwierigsten Aufgaben für eine US Open. An solche Tests muss man bestens vorbereitet herangehen und wir sind dabei, einen guten Gameplan zu erarbeiten“, so Wiesberger nachdem die ersten beiden Trainingstage absolviert wurden.

Der Burgenländer startet am Donnerstag um 12:43 Ortszeit, gemeinsam mit den beiden Australiern Marc Leishman und Cameron Smith, in das Turnier.

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