Der Polizeibericht veröffentlicht weitere Details zu Tiger Woods und seiner Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln: Der Amerikaner wurde schlafend und völlig orientierungslos am Steuer vorgefunden.

Der Polizeibericht offenbart neue Details zu Tiger Woods und seiner Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Der 14-malige Major-Sieger wurde von der Polizei schlafend am Steuer vorgefunden. Sein Auto hatte er am Straßenrand abgestellt.
“Woods hat am Steuer geschlafen und war angeschnallt. Der Motor lief, sowohl Bremslichter als auch der rechte Blinker leuchteten”, erklärte der zuständige Officer Palladino.
Woods habe zunächst angegeben, er käme vom Golfen aus Los Angeles und wüsste nicht, wo er sich befinden würde, änderte seine Ausführungen aber immer wieder. Er gab an, die Medikamente Solarex, Vicodin, Torix and Vioxx genommen zu haben und war nicht in der Lage, einfache Koordinationsübungen durchzuführen. Ein Alkoholtest ergab 0,0 Promille.
Woods bereut Vorfall
Tiger Woods hatte sich nach seiner kurzzeitigen Festnahme per Mitteilung an die Öffentlichkeit gewandt.
„Ich will, dass die Öffentlichkeit weiß, dass kein Alkohol im Spiel war. Schuld war, dass ich unerwartet auf einen Medikamenten-Mix reagiert habe. Ich habe nicht gemerkt, welch starken Einfluss dieser auf mein Verhalten hat. Ich entschuldige mich von Herzen bei meiner Familie, Freunden und den Fans. Ich erwarte von mir ein anderes Verhalten und werde alles dafür tun, dass so etwas in Zukunft nicht wieder passiert. […]
Woods war am Montag festgenommen worden. Die Polizei habe ihn um 7:18 Uhr Ortszeit mit auf das Revier genommen, das Woods um 10:50 Uhr wieder verließ.
Auf Twitter wurde ein Foto von Woods auf der Polizeiwache veröffentlicht.

Vergangene Woche hatte Woods erklärt, wie gut er sich nach seiner erneuten Operation fühle und dass er definitiv auf die Tour zurückkehren wolle. Im April war er zum vierten Mal am Rücken operiert werden.
Kollegen besorgt
Unter anderem Hunter Mahan macht sich Sorgen über den Zustand der ehemaligen Nummer eins. „Diese Nachricht beschäftigt mich als jemand, der Tiger sehr gut kennt. Ich hoffe sehr, dass er die Unterstützung bekommt, die er benötigt.
Auch Notah Begay, der mit Woods zusammen auf die Stanford University ging und als einer der engsten Vertrauten gilt, äußerte sich beim Golfchannel besorgt: „Diese Nachricht macht ich traurig, es ist peinlich für Tiger. Hoffentlich lernt er davon, übernimmt die Verantwortung und nutzt den Vorfall, um einiges zu ändern.

Quelle: www.golftime.de