Sind Sie auf dem Golfplatz eine Zumutung auf zwei Beinen, ein halbwegs (v)erträglicher Zeitgenosse, ein wahrer Heiliger, der über den Rasen wandelt, oder gar ein durchgeknallter Spinner? Finden Sie es heraus!

Eine Runde Golf mit einem egozentrischen Alpha-Tierchen, das die Sozialintelligenz eines renitenten Fünfjährigen besitzt, kann den Traumgolftag schnell in ein Albtraumerlebnis verwandeln. Oft können oder wollen diese Zumutungen auf zwei Beinen nicht begreifen, dass sie als Mitspieler in etwa so beliebt sind wie nässender Hautausschlag. Mit diesem Selbsttest können Sie herausfinden, ob mit Ihnen als Golfer gut Kirschen essen ist.
Sind Sie ein ehrgeiziger Spieler?


A.
Jeder Schlag ist einer zu viel. Und über jeden Schlag zuviel könnte ich mich maßlos aufregen.
B. Ich besitze einen gesunden Ehrgeiz, weiß aber um meine Grenzen. Trotzdem arbeite ich verbissen daran, ein besserer Golfer zu werden.
C. Golf ist für mich reine Entspannung, unabhängig vom Ergebnis.

D.
Ehrgeiz? Was ist das? Lasst uns unsere Namen tanzen und an den bunten Fröschen lecken.
Sind Sie ein gelassener Golfer?

A. So entspannt wie Buddha – bis zum ersten Fehler! Dann drehe ich komplett hohl und haue alles und jeden kurz und klein.
B. Ich rege mich über krasse Fehlschläge manchmal auf, aber schlucke den Ärger meist runter.

C.
Mal gewinnst du, mal verlierst du. Hauptsache, es macht Spaß.
D. Ich liebe die Natur. Vor allem das Gras unter meinen nackten Füßen und in meiner Pfeife.

Wie aggressiv spielen Sie Golf?

A. Golf ist kein Spiel, es ist eine Schlacht. Der Platz ist meine Kampfarena und die anderen Spieler sind meine Opfer.
B. Ich spiele immer auf Sieg. Dabei mache ich keine Gefangenen oder Kompromisse. Doch letztlich weiß ich, dass es sich um ein Spiel handelt.
C. Wenn ich einen guten Lauf habe, gebe ich auch mal mehr Gas. Sonst lebe ich im Moment und genieße einfach jeden guten Schlag
D. Lieber sechs Bälle im Aus als gar kein Sex!
Wie lösen Sie Streitfragen auf dem Platz?

A. Mit einem Sandwedge zwischen die Augen. Das ist mein Platz. Dort bin ich immer im Recht.
B. Ich gehe einem Streit nicht aus dem Weg, höre mir aber alle Argumente in Ruhe an. Wenn jemand laut wird, stecke ich nicht zurück.
C. Golf ist eine schöne Nebensache. Wenn jemand unbedingt recht haben will, bitteschön. Ich möchte vor allem ein entspanntes Clubleben, alles andere ist mir mehr oder weniger egal.
D. Kein Stress, Alter. Pinsel dir einfach die Zahl auf die Karte, die dir am besten gefällt.

Die Auflösung:
DER A-TYP: Sie sind ein reinrassiger Kotzbrocken, mit dem niemand freiwillig auf die Runde geht. Gastspieler machen wegen Ihnen einen großen Bogen um den Club. Wenn Sie sich unbedingt wie ein asozialer Widerling aufführen wollen, dann gehen Sie besser in die Politik.


B-TYP:
Sie könnten ganz nett sein, aber nur wenn Sie wollen. Doch läuft es nicht nach Plan, können Sie auch ziemlich anstrengend werden.

C-TYP: Sie sind ein wandelnder Sonnenschein auf dem Platz. Mit Ihnen möchte jeder gerne Golf spielen. Sie werden zwar höchstwahrscheinlich nie Clubmeister, aber gewinnen dafür die Herzen Ihrer Mitmenschen.

D-TYP: Nichts gegen ein entspanntes Auftreten, aber der Warnruf heißt „Fore“ und nicht „Om“. Auch das ewige Meditieren vor dem Schlag ist extrem nervtötend. Und hör endlich auf, das Rough zu rauchen! 
Götz Schmiedehausen – Autor des essenziellen Leitfadens durch die Welt des Golfwahnsinns in Buchform: „Golf oder gar nichts!“. Begegnet dem A-Typ gerne mit seinen „Weapons of grass destruction“.

Quelle: www.golftime.de